Loading...

(Un)Sicherheit

Der Sicherheits-Markt boomt. Versicherungsgesellschaften erweitern laufend ihre Angebote. Pfeffersprays gehen über den Ladentisch und Videoclips zur Selbstverteidigung erhalten viele Klicks. Kaum ein Lebensbereich wird vom Wunsch nach Sicherheit nicht berührt. Viel unsagbares Leid versteckt sich dahinter: der Schwerkranke auf der Intensivstation, dessen Leben an einem Faden hängt; der Unwettergeschädigte, der seine wertvollen persönlichen Erinnerungsgegenstände unwiederbringlich verloren hat; die Witwe, deren Ehemann ihr durch einen Arbeitsunfall entrissen wurde.
Terroristische Anschläge haben ein beängstigendes Ausmass angenommen. Paris, Brüssel, Nizza sind zum Inbegriff der Sinnlosigkeit und Unberechenbarkeit von solch zerstörerischem Handeln geworden. Unschuldige Menschenleben werden ausgelöscht.
Manchmal wollen wir gar nichts mehr davon hören. Doch treffen kann es auch uns – mich. Und dann? Bin ich ein Spielball des Schicksals? Diese Machtlosigkeit führt oft zu persönlicher Unsicherheit und Angst.

(Un)Sicherheit persönlich erlebt

Während meines langjährigen Aufenthaltes in einem Entwicklungsland wurde ich mit der Sicherheitsfrage mehrmals hautnah konfrontiert: Nach einem Verkehrsunfall bedrohte ein aufgebrachter Mob unsere Familie, bewaffnete Kriminelle beraubten uns an einer Strassenblockade, während kriegerischen Auseinandersetzungen gerieten wir zwischen die Fronten und das Reisen auf schlüpfrigen Strassen und über morsche Brücken machte uns Angst. Eine Aussage aus der Bibel hat mich immer wieder zur Ruhe gebracht: «Ob ich gehe oder liege – du, Gott, siehst mich, mein ganzes Leben ist dir vertraut. Schon bevor ich rede, weisst du, was ich sagen will. Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine schützende Hand über mir» Psalm 139,3–5. Dieses Wissen um den Schutz und das Geborgensein in der Hand Gottes hat mir geholfen, trotz Angst und drohender Panik ruhig zu bleiben. Mich begleitete das Grundwissen, dass Gott mein Leben geplant hat. Gott bestimmt, wann mein Leben auf dieser Erde zu Ende ist. Was immer mir zustösst, ich weiss, nach dem Tod erwartet mich ein Leben in der Gegenwart Gottes. Diese Zukunftsperspektive bedeutet für mich eine unschätzbare Sicherheit.

Sicherheit auf die Zukunft ausgerichtet

Wir sind kein Zufallsprodukt, das einem willkürlichen Schicksal ausgeliefert ist. Gott, der Sie und mich geschaffen hat, sucht eine Verbindung mit uns. Wegen unserer unglaublichen Ichbezogenheit und dem Ablehnen der göttlichen Massstäbe ist diese Beziehung zu Gott aber gestört.
Die Bibel, Gottes Botschaft an uns, bezeichnet dieses Verhalten als Sünde. Diese trennt von Gott. Daraus folgt Furcht und Unsicherheit. Doch weil Gott uns liebt, kam er in der Person von Jesus Christus auf diese Erde. Er kam, um die Tür zu einem neuen Weg zu öffnen. Weil Jesus selber ohne Fehler war, konnte Er stellvertretend für Sie und mich all unsere Sünden auf sich nehmen. Wie ein Verbrecher starb er an einem Kreuz. Dadurch wurde unsere Schuld Gott gegenüber beglichen. Einer engen Beziehung mit dem gerechten Gott steht nichts mehr im Weg. Deshalb die ermutigende Einladung von Jesus: «Kommt alle her zu mir, die ihr euch abmüht und unter eurer Last leidet! Ich werde euch Ruhe geben» Matthäus 11,28.
Suchen Sie Sicherheit, inneren Frieden, eine Zukunft mit Perspektive? Dann folgen Sie dieser Aufforderung von Jesus. Sie dürfen ihn konkret ansprechen: «Jesus, ich bringe dir mein sündenbelastetes Leben und mein Versagen. Ich bringe dir meine Ängste. Ich will mich dir ganz anvertrauen, damit du Herr meines Lebens sein kannst. Amen!» Die Antwort von Jesus auf dieses aufrichtige Gebet können Sie in der Bibel nachlesen: «Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstossen!» Johannes 6,37.
Wenn Sie zu Jesus kommen, werden Sie zwar weiterhin in dieser von Furcht geprägten Welt leben. Ihre Ängste können Sie jedoch Jesus übergeben und haben die Gewissheit einer wunderbaren Zukunft mit Ihm! Das ist echte, erstrebenswerte Sicherheit und Geborgenheit!