Weihnachten?

Weihnachten

Die Tage sind kurz, die Bäume blätterlos, die Umgebung manchmal schneebedeckt und ungewöhnlich erstrahlen nachts die Strassen und Häuser. In allen Städten gibt es zusätzliche Märkte und in prächtig geschmückten Ständen und Schaufenstern werden Produkte möglichst attraktiv angepriesen. Dabei duftet es nach Kerzen, Gebäck und Glühwein. Ich kann es nicht mehr verdrängen, Weihnachten hat unübersehbar Einzug gehalten.

Fest der Liebe?

Weihnachten sei das Fest der Liebe. Vielleicht leide ich unter Wahrnehmungsstörungen. Jedenfalls beobachte ich in dieser Zeit häufig Hektik, Streit und Ungeduld. Mein Briefkasten wird täglich neu überflutet. Das ideale Geschenk mit Rückgaberecht! Die Suche nach dem passenden Weihnachtsgeschenk scheint endlos. Die Menschenmenge bewegt sich dazu in den Kaufhäusern immer hektischer zu einlullenden Christmassongs. Das Finden von Terminen für die verschiedenen Familienfeste gestaltet sich schwierig. Und oft ist von Einigkeit und Freude nicht mehr viel zu spüren.
Warum Weihnachten?

Wie kommt es, dass man mitten im Winter Weihnachten feiert? Warum braucht es dazu einen Tannenbaum mit roten, blauen, silbrigen oder goldigen Kugeln? Erstaunlicherweise ist in der Bibel keine Aufforderung zum Feiern von Weihnachten zu finden. Trotzdem wird seit vielen Jahrhunderten um die Weihnachtszeit kräftig gefeiert, um die dunkelste Jahreszeit ein wenig zu erhellen. Dazu gehört das Austauschen von Geschenken, das Schmücken mit grünen Zweigen und das Dekorieren mit Lichtern. Als im römischen Reich das Christentum als offizielle Staatsreligion eingeführt wurde, befahl man anstelle des Sonnenwendefests die Geburt Jesu Christi zu feiern.

Geburt Jesu Christi

Warum soll die Geburt Jesus Christus gefeiert werden? Weil sich die Menschen von Gott abwandten, zerbrach ihre Beziehung zu Gott. Krieg und Leid begannen sich auf der Erde auszubreiten. Ein unüberbrückbarer Graben tat sich auf zwischen Gott und den Menschen. Seitdem kann in den Augen Gottes kein Mensch mehr bestehen, zu gross ist seine Schuld. Doch Gott hat uns Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn Jesus Christus für uns hergab, damit wir wieder eine Beziehung zu ihm pflegen können. Darum nennt sich Weihnachten das Fest der Liebe, weil in der Geburt Jesu Christi die unbeschreibliche Liebe Gottes zu uns Menschen neu erkennbar wurde.

Ende mit Schrecken?

Wer war Jesus Christus? Jesus Christus ist der Sohn Gottes. Er erklärte sich bereit, als Mensch auf der Erde geboren zu werden. Mit seinem Leben bezeugte er, dass es möglich ist ein Leben nach dem ursprünglichen Plan Gottes zu leben. Mit jedem Atemzug verehrte er Gott seinen Vater. In seinem Lebenslauf finden wir keine dunklen Flecken. Er hat nichts gestohlen, keine Unwahrheit ausgesprochen, nicht sein eigenes Glück gesucht oder sonst etwas Falsches getan. Trotzdem wurde er unschuldig zum Tode verurteilt und grausam an einem Holzkreuz aufgehängt.

Das vollkommene Geschenk

Ein Ende mit Schrecken? Nein, Gott anerkennt den Tod seines unschuldigen Sohnes als stellvertretendes Zahlungsmittel für die Schuld der Menschen. Wer vor Gott und Menschen sein fehlbares Handeln bekennt kann das Geschenk der Vergebung durch Jesus Christus annehmen. Darauf wird Gott zu diesem Menschen eine persönliche und nie mehr endende Beziehung aufbauen. Dank Jesus Christus ist es heute wieder möglich mit Gott in Verbindung zu treten.

Weihnachten, jetzt aber richtig!

Das Geschenk der Vergebung bietet Jesus Christus jedem Menschen an. Wer es annimmt, bereitet Gott grosse Freude. Weihnachten ist nicht nur ein jährlich wiederkehrendes Fest. Jeden Tag können wir uns neu an diesem Geschenk Gottes freuen. Klingt unglaublich? Lesen Sie in der Bibel. Und Sie werden staunen, wie dieses Geschenk Ihren Alltag bereichern wird.

Thomas Müller

Weihnachten?