Omas Guezli

Omas Guezli

Meine Gedanken wandern durch abendliche Strassen – vorbei an brennenden Kerzen und bunten Dekorationen. Weihnachten. Es ist mir, als könne ich den Duft von frisch gebackenen Guezli riechen ...
Meine Oma backt jedes Jahr mit Liebe und Leidenschaft. Danach verschenkt sie ihre Kreationen und gibt damit viel Freude weiter.

Weihnachten

Weihnachten löst in uns Gefühle aus, positive und negative. Für mich ist Weihnachten mit dem Genuss der Guezli meiner Oma verbunden, aber der Ursprung des Festes berührt mich noch viel tiefer: An Weihnachten wird die Geburt von Jesus Christus gefeiert. Er verliess als Gottes Sohn seinen Platz im Himmel, um auf der Erde als Mensch geboren zu werden.

Und warum kam Jesus in unsere Welt?

Die Bibel berichtet, dass die ersten Menschen, Adam und Eva, in harmonischer Gemeinschaft mit Gott lebten. Diese wunderschöne Beziehung wurde aber durch ihren Ungehorsam gegenüber Gott zerstört.
Damit ist das Böse und Schlechte – die Sünde – Teil unseres Lebens geworden: Morden, Stehlen, Schlecht-über-andere-Reden oder das Ignorieren von Gott sind Beispiele dafür.
Um die Auswirkung der Sünde deutlich zu machen, gehen wir noch einmal zu den Guezli meiner Oma.

Gute und schlechte Zutaten

Stellen Sie sich vor, meine Grossmutter hätte für ihre Zimtsterne eine schlechte Zutat verwendet. Alle Guezli wären damit ungeniessbar geworden!
Genauso verdirbt die Sünde unser Leben. Wir lesen in der Bibel, dass die Folge der Sünde der Tod ist (Römer 6,23). Die Bibel spricht hier nicht nur vom körperlichen Tod, sondern auch von ewiger Trennung von Gott. Gott ist absolut gerecht und wir Menschen sind sündig. Das sind Eigenschaften die sich nicht vereinbaren lassen. Obwohl wir uns oft anstrengen ordentlich zu leben, gelingt uns das nicht wirklich. Die Bibel bestätigt, dass alle gesündigt haben (Römer 5,12). Sie sagt aber auch, dass Gott selbst die Liebe ist (1. Johannes 4,8).

Gottes Lösung – Weihnachten

Dieser liebende Gott sieht die verzweifelte Lage der Menschen, die er so liebt wie ein Vater seine Kinder. Aber, um die Beziehung zu uns Menschen wieder herzustellen, musste er eine Lösung finden, um uns von den Sünden zu befreien.
Und so schickte er seinen eigenen Sohn, Jesus Christus. An Weihnachten werden wir daran erinnert, dass Jesus als Kind geboren wurde – Gottes Geschenk an uns Menschen.
Das sündlose Leben von Jesus auf dieser Erde war geprägt von der Liebe für uns Menschen. Deshalb war Jesus auch mit Gottes Plan einverstanden, die Sünden der Menschheit auf sich zu nehmen und stellvertretend mit dem Tod am Kreuz zu bezahlen. Durch diese Liebestat von Jesus ist der Weg zu Gott jetzt frei. Gott lädt mich ein, an Jesus zu glauben.

Das Wunder von Weihnachten

Meine Grossmutter würde mich nie zwingen die Beziehung mit ihr zu pflegen und ihre Guezli, mit denen sie mir ihre Liebe zeigt, zu geniessen. Genauso wenig ist es in Gottes Interesse, uns in eine Beziehung mit ihm zu zwingen und sein Liebesgeschenk, die Vergebung und Befreiung von der Sünde, anzunehmen.
Ich persönlich entscheide mich aber für beide Weihnachtsgeschenke: für die Guezli meiner Oma – und was noch viel wichtiger ist – für eine innige Beziehung mit Gott. Diese bedeutet mir Kraft, Freude, Hilfe im Alltag und nach meinem Sterben ewiges Zusammensein mit ihm.
Deshalb ermutige ich auch Sie: Suchen Sie eine Beziehung zu Gott. Wenn Sie in der Bibel lesen, werden Sie mehr über ihn und sein grosses Geschenk, Jesus Christus, erfahren. Bitten Sie ihn, Ihnen das Wunder von Weihnachten zu erklären.
Sie werden Gott finden – und Gott wird Sie finden – weil er Sie liebt.

Joel Maurer