Ihr grösster Wunsch

Ihr grösster Wunsch

Ihr grösster Wunsch…

…ist vielleicht gar nicht so gross. Aber er mag schwierig zu erfüllen sein. Und manchmal wissen wir Erwachsene auch nicht, an wen wir uns damit wenden sollen. Kinder haben es da oft einfacher.

Post aus Bethlehem

Manche Kinder schicken ihre Wunschliste direkt an den Weihnachtsmann! Und das nicht etwa vergeblich. In Deutschland wird die Post nach Himmelpfort weitergeleitet, in der Schweiz nach Chiasso. Dort werden die Briefe mit Anschriften wie: «Liebes Christkind im Himmel», «Père Noël, pôle Nord», oder «Gesù Bambino, Via delle stelle, Paradiso» von einem engangierten Team bearbeitet. Bereits seit mehr als fünfzig Jahren wird jeder dieser Briefe beantwortet. Alle der weit über 15000 Kinder erhalten eine persönliche Antwort und eine kleine Überraschung. Abgestempelt werden die Antworten des Weihnachtsmannes an der Poststelle Bern-Bethlehem.

Schaumbad oder Smartphone?

Auch für uns erwachsene Menschen sind Wünsche keineswegs unbekannt. Sie reichen vom exklusiven Schaumbad bis zum neuesten Smartphone.
Und Frieden wünschen wir uns. Natürlich. Frieden wünschen sich alle. Auch das rote Spielzeugauto, das sich der Neffe wünscht, kommt aus dem Bedürfnis nach Frieden. Er fühlt ein Ungleichgewicht, einen Mangel, auch wenn der erst durch den Vergleich mit dem Modell des Nachbarjungen entsteht. In seiner kleinen Welt herrscht akuter Unfrieden. An Weihnachten erhofft er sich die Zufriedenstellung seiner Wünsche.

Frieden ist möglich

Dass auch in unserer Erwachsenenwelt seit Menschengedenken Unfrieden herrscht, ist mit unzähligen schrecklichen Bildern und Berichten belegt. Wie sehnen wir uns nach Frieden und Harmonie! Frieden auf Erden. Frieden in unseren Beziehungen. Frieden in unseren Herzen. Unsere Kinder vertrauen sich mit ihren Wünschen dem Weihnachtsmann an. Und wir, die «vernünftigen» Erwachsenen? Ich hoffe von Herzen, dass wir uns noch Frieden wünschen und nicht bereits resigniert haben. Frieden ist möglich.

Im Schützengraben

Es ist während des ersten Weltkrieges. In ihren Gräben liegen sich Deutsche und Briten als erbitterte Feinde gegenüber. So auch am Heiligabend 1914. Und dann: Soldaten beider Seiten kriechen aus ihrer Deckung. Einer nach dem andern. Sie richten sich auf und begegnen einander zwischen den Fronten – als Menschenbrüder. Jemand stimmt ein Lied an, andere fallen ein. Sie feiern eine spontane Weihnachtsfeier im Ausdruck tiefer Friedenssehnsucht.

Weihnachten – Fest des Friedens

Aber warum wird Weihnachten eigentlich «Fest des Friedens» genannt? Warum bewirkt dieses Fest einen Waffenstillstand zwischen den Soldaten zweier bis auf den Tod verfeindeter Länder? Wir feiern mit Weihnachten den Tag, an dem vor mehr als 2000 Jahren Jesus Christus in Bethlehem als Friedenskind geboren wurde. Er wurde von Gott, seinem Vater geschickt, um Frieden möglich zu machen. Nach der Ankündigung der Geburt von Jesus durch einen Engel beschreibt die Bibel:

«Mit einem Mal waren bei dem Engel grosse Scharen des himmlischen Heeres; sie priesen Gott und riefen: ‹Ehre und Herrlichkeit Gott in der Höhe, und Frieden auf der Erde für die Menschen, auf denen sein Wohlgefallen ruht.›» (Lukas 2,13-14).

Die Geburt von Jesus und sein Leben auf der Erde reichte jedoch nicht aus, um auf der Welt Frieden zu stiften. Neid, Beleidigungen und Enttäuschungen zwischen uns Menschen und unsere Übertretungen von Gottes Geboten konnten dadurch nicht aufgehoben werden. Für Gott gab es keinen anderen Weg als seinen eigenen Sohn für das bezahlen zu lassen, was wir Menschen verbrochen hatten – und zwar mit der Todesstrafe. Aus Liebe zu uns Menschen war Jesus bereit, die Verantwortung für unser Fehlverhalten zu übernehmen und sich stellvertretend für uns bestrafen zu lassen. Dann, im letzten Moment seines qualvollen Sterbens am Kreuz rief Jesus: «Es ist vollbracht!» Die Basis für den Frieden mit Gott und Menschen war geschaffen.

Friede – ein Geschenk

Die Frage ist nun: Wünsche ich mir Frieden mit Gott? Glaube ich an Jesus Christus und daran, dass er für mich geboren wurde und auch für mich starb? Denn nur wenn ich Gottes Friedensangebot akzeptiere, kann der Frieden auch in meinem Alltag in Kraft treten und mir für die Ewigkeit den Himmel öffnen. Ihr grösster Wunsch ist Frieden? Sie möchten noch genauer wissen, wie Sie dieses Geschenk von Gott annehmen können? Dann fordern Sie doch bitte kostenlos und unverbindlich weitere Informationen an.

Ich wünsche Ihnen zu Weihnachten Frieden – diesen tiefen Frieden, der uns endlich zur Ruhe kommen lässt.

Johanna Wenger